Spülmaschinengeeignet
TUV DIN EN 12875

Geschmacksneutral

Aus 100% natürlichen Rohstoffen

ISEGA Unbedenklichkeitserklärung LFBG

Biologisch abbaubar

Made in MKK

1. Made in Germany? Was bedeuten „100% natürliche und nachwachsende Rohstoffe“ und „biologisch abbaubar“?

Die Sendung mit der Maus erklärt prima, was NOWASTE und damit wir vom MainKinzigKrug mit natürlichen Rohstoffen meinen und wo diese herkommen – klicken Sie einfach auf das Video.

Der Becher kommt zu 100 % aus Deutschland und beinhaltet kein Melamin oder Formaldehyd-Harz. Er wird aus nachwachsenden Rohstoffen und natürlich vorkommenden Mineralien hergestellt: Stärke, Glucose, Lignin (Baumharze), pflanzliche Öle, Wachse und mineralische Füllstoffe. Also: schadstofffrei.

Er braucht keine ‚Klebemittel‘, weil das Verfahren zur Herstellung anders funktioniert. Ihr könnt euch das ein bisschen wie bei Keramik vorstellen, die ja auch ‚gebacken‘ wird, um zusammenzuhalten bzw. fest zu werden.

Das Material: so geht das mit dem Baumsaft …

Die Sendung mit der Maus | WDR
Infovideo zum Material des Bechers

. Ist der Becher spülmaschinengeeignet? Wie oft kann er gespült werden?

Bei der offiziellen Spülmaschinen-Eignungsprüfung des TÜV Rheinland waren nach 250 Spülgängen nur minimale optische Veränderungen zu erkennen. Im internen Härtetest benutzt NOWASTE immer noch Becher aus der ersten Generation, d.h. seit über sieben Jahren.

3. Kann ich heisse und kalte Getränke daraus trinken? Und Äppler?

Die Becher sind bei Kontakt mit Lebensmitteln absolut unbedenklich. Dafür sind die Becher bei der Institut ISEGA geprüft und zertifiziert. Es gibt auch einen Test mit Essigsäure, weshalb wir davon ausgehen, dass des FrankfurterInnen Lieblingsgetränk auch uneingeschränkt zu genießen ist.

4. Was passiert im Anschluss?

Am besten schickt ihr ihn zum Hersteller zurück, der für die gerechte Entsorgung, in dem Fall für Wiederverwertung des Materials (Recycling) sorgt. NOWASTE nimmt ihn lebenslänglich zurück (Moselstraße 27, 63452 Hanau).

Er ist – im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffbechern – keine Belastung für die Umwelt. Dennoch solltet ihr ihn nicht einfach in den Wald oder auf den Komposthaufen werfen. Warum? Wegen der Rohstoffe. Die besten Lösungen sind Recycling, Energiegewinnung durch Verbrennen als Ersatzbrenntstoff in einem Heizkraftwerk. Wenn er verbrannt wird, entsteht nicht mehr CO2 als er vorher von Pflanzen gebunden hatte, da er aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und nicht (wie herkömmliches Plastik) aus Erdöl.

Es gibt ein paar Selbstversuche, das Kompostieren betreffend, allerdings muss mit einer Verweildauer von mindestens einem halben Jahr gerechnet werden.

5. Weiterentwicklung natürlicher Rohstoffe oder herkömmliches Plastik?

Materialien aus natürlichen Rohstoffen stehen in einem Spannungsfeld, da herkömmliches Plastik wesentlich günstiger produziert wird als neue Materialien aus natürlichen Rohstoffen und – aus Ökobilanz-Perspektive – einfacher recycelt werden kann.

Herkömmliches Plastik ist ein Produkt der Erdölchemie und kann, wenn es getrennt gesammelt wird, zu neuen Plastikprodukten mit verminderter Qualität verarbeitet werden, zumindest theoretisch. Dass es mit der getrennten Sammlung nur teilweise klappt, sieht man bei jedem Spaziergang. Einmal in der Umwelt, verbleibt es dort jahrzehntelang, weil Bakterien und Pilze es nicht zersetzen können. Nur das Sonnenlicht bewirkt etwas: Die Weichmacher werden zerstört, das Plastik wird spröde, aus einem Teil werden viele kleine.

Anders verhält es sich bei Produkten, die aus natürlichen Rohstoffen produziert werden. Auch sie zerfallen in der Umwelt nicht sofort, werden aber in wenigen Jahren vollständig abgebaut. Sie schädigen die Umwelt somit nicht langfristig.
Allerdings sind Kompostieranlagen eben nicht auf die lange Dauer eingestellt, die der Becher braucht, um zersetzt zu werden (mindestens 180 Tage). Gleiches gilt auch für bioabbaubare Plastiktüten beispielsweise aus Maisstärke, die dehalb auch nicht in die Biotonne geworfen werden dürfen.

So müssen diese Materialien aus natürlichen Rohstoffen zur Zeit noch in Müllverbrennungsanlagen oder anderen Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme verbrannt werden. Allerdings ist das sicherlich noch lange nicht das Ende möglicher Entwicklungen, die Forschung geht hier weiter voran.

Am besten ist dennoch, da wo es möglich ist, ganz auf Verpackungen zu verzichten oder sie eben mehrfach zu nutzen. Auch die Jutebeutel werden erst bei vielfacher Nutzung umweltfreundlicher als die Plastiktüte. Und wo es nicht möglich ist, wollen wir innovative Materialien unterstützen.

6. Aus welchem Material sind die Deckel?

Die Deckel kommen vom selben Hersteller wie der Becher und sind aus den gleichen, nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, die auch für die Becherproduktion verwendet werden.

7. Der Aufdruck

Der MainKinzigKrug wird nicht bedruckt, sondern das Logo wird mit einem Laser aufgebracht. Das ermöglicht sehr individuelle Gestaltung und kommt ohne jegliche Chemie aus. Der Aufdruck wird in einer Werkstatt für behinderte Menschen des BWMK im Main-Kinzig-Kreis aufgebracht.

Die gesamte Logistik für den MainKinzigKrug wird ebenfalls über Werkstätten des BWMK abgewickelt. So bleibt die gesamte Wertschöpfungskette des MainKinzigKruges im Kreis und unterstützt die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung.